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Auf Initiative der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft findet vom 4. bis 5. Mai 2006 eine Ministerkonferenz zum Thema „Die innere Sicherheit als Element in den Beziehungen der EU mit ihren Nachbarn“ in Wien statt. Im Rahmen der Konferenz wird auch die Polizeikooperations-Konvention für Südosteuropa durch die Innenminister der Konventionspartner (Albanien, Bosnien und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Moldau, Rumänien, Serbien und Montenegro, Deutschland, Österreich) unterzeichnet.
Die Innere Sicherheit der EU-Mitgliedstaaten ist zunehmend durch internationale Gefahren bedroht. Internationaler Terrorismus, die mögliche Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, international organisierte Kriminalität, Korruption, das globale Phänomen der Migration, aber auch Krisen und Katastrophen sind Bedrohungen, die ein verstärktes internationales Handeln der Innenminister erforderlich machen.
Die Sicherheit im Umfeld der Europäischen Union kann nur gemeinsam mit den betroffenen Staaten gewährleistet werden. Daher haben die EU-Innen- und Justizminister im Dezember 2005 eine „Strategie für die externe Dimension der JI-Politik: Freiheit, Sicherheit und Recht im globalen Maßstab“ beschlossen. Diese sieht die Herausbildung einer “Partnerschaft mit Drittländern“ im Bereich Justiz und Inneres vor. Mit der internationalen Konferenz zur Inneren Sicherheit in Wien soll ein Beitrag zur Umsetzung der JI-Außenstrategie unter partnerschaftlicher Einbeziehung von Drittstaaten geleistet werden.
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