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Tagungskalender 2006
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Die EU und die Karibik

Caribbean

 

Fünfzehn unabhängige Länder der Karibik sind Signatarstaaten der AKP-EU Konvention. Im Oktober 1992 wurde von ihrer Seite das CARIFORUM mit dem Ziel der besseren Koordination der EU-Unterstützung und verbesserter regionaler Integration und Zusammenarbeit gegründet. Neben dem CARICOM (Karibische Gemeinschaft und Gemeinsamer Markt) traten auch Haiti, die Dominikanische Republik und Surinam bei. Zwischenzeitlich wurden Surinam und Haiti ebenfalls Mitglieder des CARICOM, während die Dominikanische Republik mit dem CARICOM 2001 ein Freihandelsabkommen abschloss. Drei EU-Mitgliedstaaten verfügen über verfassungsrechtliche Verbindungen zu Inseln der Karibik: die Niederlande, das Vereinigte Königreich und Frankreich.

Im Jahr 2000 wurde das neue AKP-EU-Abkommen in Cotonou unterzeichnet. Es bestimmt in den kommenden 20 Jahren die Beziehungen der EU mit diesen Regionen und hat die Armutsreduzierung zum Hauptinhalt.

Der politische Dialog mit der Karibik findet hauptsächlich im Rahmen der gemeinsamen AKP-EU-Institutionen statt, im speziellen mit dem Ministerrat und der Gemeinsamen Versammlung, in welcher Vertreter der Parlamente der einzelnen Staaten vertreten sind. Auf regionaler Ebene findet jährlich ein eigener Dialog zwischen CARIFORUM und Europäischer Kommission statt, der Gelegenheit bietet, im beiderseitigen Interesse gelegene Themen zu diskutieren.

Derzeit verhandelt die EU, so wie im Cotonou Abkommen vorgesehen, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements – EPA), die eine schrittweise Einführung der Reziprozität in den Handelsbeziehungen unter Berücksichtigung eines berechenbaren und WTO-kompatiblen AKP-EU Handelsregimes vorsehen. Die EU versucht die karibischen Staaten mittels Handelsbeziehungen in Verbindung mit einer sehr grundlegenden wirtschaftlichen und Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen, um die neuen globalen Herausforderungen mit Hilfe von Unterstützungsmaßnahmen und Finanzierung der Übergangskosten zu meistern. Der Abschluss der EPA ist für das Jahr 2007 vorgesehen. Im März 2006 nahm die Europäische Kommission eine Mitteilung zur Karibik an: "Eine Partnerschaft zwischen der EU und der Karibik zur Förderung von Wachstum, Stabilität und Entwicklung".

Cotonou AKP-EU-Abkommen 2000

 

Weitere Information sind auch am Europa Portal der Europäischen Union erhältlich. 

 

Datum: 07.04.2006