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Anlässlich der heutigen Verleihung des Olof-Palme-Preises an Daw Aung San Suu Kyi als Würdigung ihres unermüdlichen friedlichen Kampfes für Demokratie und Menschenrechte in Birma/Myanmar bringt die Europäische Union ihr tiefes Bedauern darüber zum Ausdruck, dass Aung San Suu Kyi weiterhin ihrer persönlichen Freiheit beraubt ist und somit daran gehindert wird, den Preis persönlich entgegenzunehmen.
Die Europäische Union ersucht den Staatsrat für Frieden und Entwicklung (SPDC) eindringlich, Aung San Suu Kyi und alle anderen politischen Gefangenen unverzüglich freizulassen.
Die Europäische Union ist nach wie vor sehr beunruhigt über die Menschenrechtslage in Birma/Myanmar und bekräftigt ihre Zusage, die nationale Aussöhnung und die Wahrung der Menschenrechte und der Demokratie in Birma/Myanmar zu unterstützen.
Die Europäische Union appelliert an den SPDC, in einen echten Dialog mit der nationalen Liga für Demokratie und mit Vertretern der Volksgruppen einzutreten.
Die Europäische Union bekräftigt ihr nachdrückliches Eintreten für die Bedürfnisse der ärmsten Bevölkerungsgruppen in Birma/Myanmar, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und lokale Entwicklung.
Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.