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Sozialpartner und Interessenvertretung

 

In Österreich hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein System der Zusammenarbeit zwischen Regierung und den vier großen Interessenvertretungen Bundesarbeitskammer, Landwirtschaftskammer Österreich, Österreichischer Gewerkschaftsbund und Wirtschaftskammer Österreich entwickelt, welches als „Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft“ (kurz „Sozialpartnerschaft“) bezeichnet wird. Dieses System ist weder in der Verfassung noch in einem eigenen Gesetz verankert, sondern baut auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit und der Informalität auf.

Das Wesen der Sozialpartnerschaft besteht darin, dass sich die vier großen Interessenorganisationen zu gemeinsamen längerfristigen Zielen der Wirtschafts- und Sozialpolitik bekennen und die Überzeugung teilen, dass diese Ziele durch Zusammenarbeit und durch koordiniertes Handeln der großen gesellschaftlichen Gruppen auf dem Dialogweg besser erreicht werden können als durch offene Austragung von Konflikten.

Sozialpartnerschaft bedeutet aber nicht, dass Interessensgegensätze negiert werden. Vielmehr ist sie eine Methode, wie zwischen gegensätzlichen wirtschaftlichen und sozialen Interessen ein Ausgleich gefunden werden kann, und zwar durch das Bemühen um gemeinsame Problemlösungen zum Vorteil aller Beteiligten, durch die Bereitschaft zum Kompromiss.

Die Sozialpartnerschaft hat damit in den letzten Jahrzehnten wesentlich zur wirtschaftlichen, sozialen und politischen Stabilität Österreichs beigetragen – ablesbar an Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum, am Ausbau des Sozialstaates und insbesondere am sozialen Frieden.

 

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Datum: 28.04.2006